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Wände

Beim Bau von Gebäuden wird grundsätzlich zwischen Wänden in Massivbauweise und solchen in Skelettbauweise unterschieden.

Als traditionelle Bauweise gilt das Skelett, bei dem durch Pfosten und Querverbinder die Tragfähigkeit von Decken und weiteren Etagen erreicht wird. Dabei sind die Konstruktionsgrundlagen gleich, egal ob eine Hütte mit Holzpfosten, ein Fachwerkhaus oder ein Wolkenkratzer in Stahlrahmenbauweise erstellt wird, wie es beispielsweise bei den riesigen Gebäuden in den USA üblich ist.

In der Massivbauweise sind keine Pfosten, Pfeiler oder Säulen notwendig, denn hier ist in den vorzugsweise verwendeten Betonwänden zur Stabilität derart viel Stahl verbaut, dass diese Wände aufgesetzte Lasten tragen können.

Im modernen Bauwesen wird aus Kostengründen generell eine Kombination von tragenden und nicht tragenden Wänden genutzt. Dabei dienen die Außenwände und einige zentrale Wände der Statik, während die nicht tragenden Wände schlicht die Räume begrenzen.

Zudem sind Kombinationen aus Skelettbauweise und Massivbaustil möglich, beispielsweise, wenn große Fenster in einer Massivbauwand den zusätzlichen Einsatz von Pfosten mit Querverbindern notwendig machen oder wenn ein Gebäude in einem Gebiet errichtet werden soll, in dem mit Bodenabsenkungen oder Erdbeben zu rechnen ist.

In der Regel werden im Rohbau für das Errichten von Wänden Mauerwerk, Beton oder Holz genutzt, um diese geschlossenen Flächen zu erstellen.